Francesco Migliarini

Seit 2010 Solopauker des Arturo Toscanini Orchesters.

 

Francesco Migliarini -

Meine Gedanken darüber, ein Pauker zu sein

Mein Kindheitstraum war es, Schlagzeuger zu werden. Als meine Liebe zur symphonischen Musik erblühte, war es ganz natürlich, diesem Traum weiterhin als Paukist zu folgen. Was ich an den Pauken liebe, ist die Vorstellung, wie ihr Klang sich mit den anderen Instrumenten verwebt, sich mit ihnen vermischt, sie bereichert und bei Bedarf rhythmisch und dynamisch dominiert.

Für mich ist der Paukist ein stiller Anführer, jemand, der selbstbewusst vereinen und führen kann, ohne Arroganz, mit vollständigem Verständnis und Bewusstsein. Dabei wurden für mich die Pauken zur Musik, und ihr Ausdrucksspektrum ist nahezu unendlich.

„Ein Orchester ist nur so gut wie sein Schlagzeuger.“

Meine bisherige Karriere

In Florenz geboren, begann meine musikalische Reise unter der Anleitung von Jonathan Faralli an der Musikschule Fiesole. In dieser Zeit wurde meine Erfahrung als Paukist durch die Teilnahme an Orchestern bereichert, die Dirigier-Meisterkurse von Carlo Maria Giulini, Daniele Gatti und Jorma Panula anboten. Um meine Ausbildung weiterzuführen, nahm ich Unterricht in mehreren Städten: bei Rainer Seegers in Berlin, David Searcy in Soncino, Italien, Stephan Cürlis in Hamburg und Antonio Catone in Rom.

Ich habe Positionen als Paukist und Schlagzeuger beim Orchesterinstitut Attergau, unter der Schirmherrschaft der Wiener Philharmoniker bekleidet, und war Mitglied des Italienischen Jugendorchesters. Es folgten Engagements als Gast bei großen italienischen Orchestern, einschließlich des Teatro alla Scala und der Filarmonica della Scala. Dabei arbeitete ich mit renommierten Dirigenten und Solisten wie Zubin Mehta, Kurt Masur, Daniel Barenboim, Myung-Whun Chung und Riccardo Muti zusammen.

Gemeinsam mit den Kollegen Andrea Bindi, Nicola Carrara und Gregory Le Coeur gründete ich das Projekt TimpaniLab®, um eine Gemeinschaft zu fördern, die der Liebe und Leidenschaft für Pauken gewidmet ist.

Ein bedeutender Teil meiner Karriere war das Eintreten für die Rückkehr zur Verwendung von Kalbfellen in italienischen Orchestern.

Ich habe an mehreren renommierten Projekten teilgenommen, darunter Spira Mirabilis und das Human Rights Orchestra.

Meine Pauken

Klassische Berliner Pauken von Hardtke in 4 Größen:
78cm – 72cm – 66cm – 60cm

Warum ich Hardke-Pauken spiele

Es ist das Pauken-Set, das ich jeden Tag benutze. Ich habe sie wegen ihrer außergewöhnlichen Vielseitigkeit gewählt. Sie bieten ein breites Spektrum an Klangfarben und einen umfangreichen Tonumfang, der perfekt auf die einzigartige Akustik in „italienischen Theatern“ abgestimmt ist. Dort tritt mein Orchester häufig auf.

Diese Art von Theater-Architektur, charakteristisch für das italienische Design des 18. und 19. Jahrhunderts, verbessert ihren Klang – wunderschön.

Sie klingen absolut unglaublich, wenn man die Musik von Verdi spielt!

 

 

Meine Schlägel

Ich verwende hauptsächlich Schlägel, die von Jens-Peter Kappert und Akihiro Kato hergestellt wurden.

Meine Pauken-Felle

Ich verwende Kalfo-Felle jeden Tag, außer wenn ich Open-Air-Konzerte spiele.

Links

Webseite des Orchesters: www.fondazionetoscanini.it

Private Profile von Francesco Migliarini: Instagram & Facebook

Beim Verdi-Festival mit… La Toscanini (Facebook-Video) 

Alpesh Chahuan, Dirigent – Philharmonie Arturo Toscanini – P.I. Čajkovskij Symphony n.6 op. 74 (YouTube-Video)

George Petrou, Dirigent – Philharmonie Arturo Toscanini – L.V. Beethoven Die Geschöpfe des Prometheus, Op. 43 (Vimeo-Video)

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